Landkreis Gifhorn beschließt Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen für Bürger
Nina MüllerLandkreis Gifhorn beschließt Haushalt 2026 ohne Steuererhöhungen für Bürger
Landkreis Gifhorn verabschiedet Haushalt 2026 nach vollständiger Genehmigung durch die Kommunalaufsicht
Der Landkreis Gifhorn hat seinen Haushaltsplan für 2026 finalisiert, nachdem die zuständige Kommunalaufsichtsbehörde ihre uneingeschränkte Zustimmung erteilt hat. Der Etat sieht umfangreiche Investitionen vor, während die Steuern für die Bürgerinnen und Bürger stabil bleiben. Bürgermeister Matthias Nerlich betonte, dass während der Verhandlungen jede Ausgabe sorgfältig geprüft wurde.
Der Haushalt tritt in Kraft, sobald die öffentliche Auslegungsfrist am 7. Mai 2026 endet. Die Verantwortlichen haben jedes Projekt und jede Kostenposition überprüft, um eine verantwortungsvolle Mittelverwendung sicherzustellen. Trotz der strengen Kontrolle wurden keine Steuererhöhungen beschlossen, und die Förderung freiwilliger Leistungen bleibt unverändert.
Zu den wichtigsten Vorhaben, die nun anlaufen sollen, gehören eine neue Zweifeld-Sporthalle sowie umfangreiche Straßensanierungen. Zudem plant der Landkreis den Neubau des örtlichen Schießstandes. Um diese Projekte zu finanzieren, werden rund 39 Millionen Euro für Investitionen und wirtschaftsfördernde Maßnahmen aufgenommen.
Bürgermeister Nerlich begrüßte die Genehmigung und erklärte, sie ebne den Weg für dringend notwendige Entwicklungen. Der Fokus des Haushalts auf Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen solle die lokalen Dienstleistungen verbessern, ohne die Haushalte zusätzlich zu belasten.
Mit dem nun beschlossenen Haushalt 2026 kann der Landkreis Gifhorn seine geplanten Projekte umsetzen. Die Kreditaufnahme in Höhe von 39 Millionen Euro fließt in neue Einrichtungen und Modernisierungen, während die Bürger keine höheren Abgaben tragen müssen. Der Haushalt wird nach Ablauf der Auslegungsfrist Anfang Mai rechtlich verbindlich.






