Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Weniger Briefwähler als 2021 erwartet
Mila KleinGeringerer Anteil an Briefwählern - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Weniger Briefwähler als 2021 erwartet
Rheinland-Pfalz bereitet sich auf die Landtagswahl am kommenden Sonntag vor. Die Behörden rechnen diesmal mit weniger Briefwahlen als beim pandemiebedingten Rekordanstieg im Jahr 2021. Für Wählerinnen und Wähler, die sich noch nicht festgelegt haben, wie sie ihre Stimme abgeben möchten, bleiben die Optionen flexibel.
Bei der letzten Landtagswahl lag der Anteil der Briefwähler bei Rekordhöhe von 66 Prozent – bedingt durch die Corona-Beschränkungen. In diesem Jahr erwartet die Wahlleitung einen geringeren Anteil an Briefstimmen. Stand Mittwoch hatten etwa 34 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt. Geht man von einer Wahlbeteiligung von 65 Prozent aus, würde das bedeuten, dass etwa die Hälfte aller Stimmen per Post abgegeben wird.
Wer noch per Briefwahl wählen möchte, kann den Antrag bis Freitag, 15:00 Uhr, beim örtlichen Bürgeramt oder der Stadtverwaltung stellen.
Für die Wahl vor Ort öffnen die Wahllokale am Sonntag um 8:00 Uhr und schließen um 18:00 Uhr. Wähler können auch ohne Wahlbenachrichtigung teilnehmen, indem sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen – vorausgesetzt, sie sind im Wählerverzeichnis eingetragen.
Die Wahl findet am 22. März 2026 statt, mit der Möglichkeit zur Brief- oder Präsenzwahl. Die Behörden haben die Abläufe optimiert, um auch denen entgegenzukommen, die ihre Stimmabgabe noch nicht organisiert haben. Die endgültige Wahlbeteiligung und die Verteilung der Wahlmethoden werden nach Schließung der Wahllokale bekannt gegeben.






