17 March 2026, 20:06

Schleswig-Holstein startet mit Digitaler Strategie 2026 in die vernetzte Zukunft

Blauer Hintergrund mit zentrierter weißer Schrift, die besagt: "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem High-Speed-Internet zu verbinden."

Land schließt niemanden bei Digitalstrategie aus - Schleswig-Holstein startet mit Digitaler Strategie 2026 in die vernetzte Zukunft

Die schwarz-grüne Koalitionsregierung in Schleswig-Holstein hat die Digitale Strategie 2026 verabschiedet, um die Digitalisierung im gesamten Land voranzutreiben. Ziel des Plans ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger vom technologischen Fortschritt profitieren – mit besonderem Fokus auf Bürokratieabbau und die Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen für Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen.

Kernstück der Strategie ist ein neues Datennetzwerk, das Behörden den reibungslosen Austausch von Informationen ermöglichen soll. Dieser Wandel soll überflüssige Hürden abbauen und öffentliche Dienstleistungen schneller und nutzerfreundlicher gestalten. Die Vision der Landesregierung: ein kooperativer Digitalstaat, in dem Behörden vernetzt zusammenarbeiten statt isoliert zu agieren.

Abgeordnete aus den Koalitionsparteien betonen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Grünen-Politiker Sebastian Bonau fordert mehr digitale Souveränität auf kommunaler Ebene und setzt sich für eine sichere, leistungsfähige Infrastruktur ein, auf die Städte und Gemeinden sich verlassen können. Bernd Buchholz (FDP) unterstreicht dies und warnt zugleich, dass die Digitalisierung niemanden zurücklassen und keine neuen Nachteile schaffen dürfe.

Uta Wentzel (CDU) hebt die wirtschaftlichen Vorteile hervor: Die Strategie werde die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken und zukunftsweisende Technologien fördern. Kianusch Stender (SPD) mahnt indes zur Vorsicht und verweist auf frühere Probleme bei zentral gesteuerten Projekten – etwa im Open-Source-Bereich. Er plädiert für bessere Abstimmung, um zersplitterte Lösungen zu vermeiden, und fordert, dass alle Beteiligten – auch diejenigen, die mit digitalen Tools Schwierigkeiten haben – angemessen unterstützt werden.

Die Landesregierung will zudem Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft in Schleswig-Holstein enger vernetzen, um ein effizienteres und besser verknüpftes System zu schaffen.

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Die Digitale Strategie 2026 setzt klare Ziele: schnellere öffentliche Dienstleistungen, eine stärkere digitale Wirtschaft und weniger Hindernisse für alle, die sich in der digitalen Welt zurechtfinden müssen. Durch den Fokus auf Zusammenarbeit und sichere Infrastruktur will das Land die Digitalisierung so gestalten, dass sie allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zugutekommt – ohne jemanden auszuschließen.

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