Hertha BSC schreibt erstmals schwarze Zahlen und senkt Schulden um Millionen
Hertha mit positivem Ergebnis in der zweiten Hälfte von 2025 - Hertha BSC schreibt erstmals schwarze Zahlen und senkt Schulden um Millionen
Hertha BSC hat in den letzten Monaten die Kosten gesenkt und seine finanzielle Lage verbessert. Im ersten Halbjahr der Saison 2025/26 verzeichnete der Verein einen Gewinn von 385.000 Euro. Ein wichtiger Schritt war der Rückkauf eines Teils seiner Nordic-Bond-Anleihe, um die Schuldenlast zu verringern.
Der Berliner Klub hat sich darauf konzentriert, die Ausgaben in allen Bereichen zu reduzieren. In der zweiten Jahreshälfte 2025 sanken die Gesamtkosten weiter. Diese Strategie half, nach Jahren finanzieller Belastung wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Ein entscheidender Schritt gelang im Dezember 2025, als Hertha Anleihen im Wert von 21,2 Millionen Euro zurückkaufte. Durch diesen Rückkauf verringerte sich die Schuldenlast des Vereins deutlich. Dennoch belaufen sich die ausstehenden Verbindlichkeiten weiterhin auf 18,8 Millionen Euro aus der verbleibenden Anleihe sowie auf 17,4 Millionen Euro, die externen Gläubigern geschuldet werden.
Weitere Einsparungen könnten durch eine Reduzierung der Gehaltskosten im Profikader erzielt werden. Die Vereinsführung hat signalisiert, dass die Ausgabendisziplin auch künftig Priorität haben wird.
Hertha BSC steht nun auf einer stabileren finanziellen Basis, nachdem ein kleiner Gewinn ausgewiesen wurde. Der Rückkauf der Anleihe senkte die Schulden um über 20 Millionen Euro, auch wenn externe Verpflichtungen bestehen bleiben. Eine fortgesetzte Kostensenkung, insbesondere bei den Spielergehältern, könnte die Position des Vereins weiter stärken.
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