VW-Werk Osnabrück sucht Rettung in der Rüstungsproduktion mit Rheinmetall
VW-Werk Osnabrück sucht Rettung in der Rüstungsproduktion mit Rheinmetall
Die Zukunft des Volkswagen-Werks in Osnabrück steht vor ungewisser Zeit: Die Automobilproduktion wird schrittweise zurückgefahren. Ab 2025 endet dort die Fertigung der Porsche-Modelle, und Mitte 2027 läuft auch die Produktion des VW T-Roc Cabrio aus. Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von Volkswagen, setzt sich nun für neue Perspektiven ein, um den Standort zu erhalten.
Cavallo lotet alle Möglichkeiten aus, um Arbeitsplätze in Osnabrück zu sichern – darunter auch einen Einstieg in die Rüstungsproduktion. Die Volkswagen-Tochter MAN kooperiert bereits mit Rheinmetall Aktie im Bereich militärischer Lkw über ein Joint Venture. Seit 2021 arbeiten beide Unternehmen zudem an gepanzerten Fahrzeugen wie dem Schützenpanzer Puma: Volkswagen liefert Fahrgestelle und Komponenten, während Rheinmetall Aktie für die militärische Integration zuständig ist. Die Partnerschaft wurde im Juni 2025 vertraglich besiegelt und im Dezember desselben Jahres von der EU-Kommission genehmigt.
Laut Cavallo steht die Automobilbranche unter Druck durch geopolitische Konflikte und Handelsstreitigkeiten. Europa müsse ihre Abhängigkeit von externen Lieferanten bei Rüstungsgütern verringern, fordert sie. Gleichzeitig lehnt sie weitere Sparmaßnahmen ab, die die Belegschaft von Volkswagen belasten würden. Ein 2024 beschlossener Einsparplan sieht bereits den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030 vor – allerdings betont Cavallo, dass keine Werksschließungen oder betriebsbedingte Kündigungen geplant seien.
Gelingt Cavallos Vorhaben, könnte das Osnabrücker Werk künftig auf Rüstungsproduktion umsteigen. Die bestehende Zusammenarbeit mit Rheinmetall Aktie bietet eine solide Grundlage für die Herstellung militärischer Fahrzeuge. Derzeit liegt der Fokus darauf, Entlassungen zu vermeiden und sich gleichzeitig an die veränderten Rahmenbedingungen der Branche anzupassen.
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