"Miss Germany"-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany"-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
Deutschland krönt an diesem Wochenende seine neue "Miss Germany"
Nach einem Wettbewerb mit über 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale geschafft – darunter eine Biologin und eine Pressesprecherin der Bundeswehr. Doch zwei Finalistinnen sehen sich Kritik ausgesetzt, weil sie von manchen Beobachtern nicht als "deutsch genug" wahrgenommen werden.
Die Veranstaltung markiert einen Wandel weg von klassischen Schönheitsidealen: Die Organisatoren suchen heute nach zukünftigen Führungspersönlichkeiten und erfolgreichen Frauen – nicht mehr nur nach Models.
Unter den neun Finalistinnen setzen sich fünf für Nachhaltigkeit oder Vielfalt in Mode und Wirtschaft ein. Abina Ntim fördert mit ihrer Marke JONA Curly Hair Care die Sichtbarkeit von Afro-Haar. Amelie Reigl entwickelt im Labor gezüchtete Haut, um Tierversuche zu reduzieren. Büsra Sayed führt by Caramella, eine Modekollektion für Frauen, die ein Hijab tragen, während Stephie Braun sich für mehr Diversität in der Kreativbranche einsetzt. Amina Ben Bouzid unterstützt frauengeführte Marken.
Sowohl Sayed als auch Ben Bouzid, die beide ein Hijab tragen, waren bereits Finalistinnen in den Kategorien "Female Founder" und "Female Leader". Seit ihrem Aufstieg ins Finale sind sie jedoch rassistischen und sexistischen Kommentaren ausgesetzt – vor allem von Männern. Kritiker stellen infrage, ob ihr Äußeres und ihre Religion sie dazu befähigen, deutsche Frauen zu repräsentieren. Die beiden wehren sich entschieden gegen diese Vorwürfe und betonen, dass ihre Identität deutsch ist – unabhängig von ihrem Aussehen.
Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik, ist Ärztin und nutzt künstliche Intelligenz, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Sie steht für den neuen Fokus des Wettbewerbs: nicht mehr nur Schönheit, sondern berufliche Leistungen zählen. Sayed und Ben Bouzid bleiben entschlossen und sehen ihre Teilnahme als Chance, anderen Frauen in Zukunft Türen zu öffnen.
Im Finale wird es nicht mehr primär um klassische Schönheitskriterien gehen, sondern um Führungskompetenzen und Innovation. Dass fünf der neun Finalistinnen sich für Nachhaltigkeit oder Diversität engagieren, spiegelt den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland wider. Die Siegerinnen werden bei der Gala am Wochenende in Berlin bekannt gegeben.
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