Schwere Finanzskandale bei Mainzer Stadtwerken: Millionenverschuldung und mangelnde Transparenz
Schwere Finanzskandale bei Mainzer Stadtwerken: Millionenverschuldung und mangelnde Transparenz
Ein neuer Bericht deckt schwere finanzielle Misswirtschaft bei den Mainzer Stadtwerken, dem kommunalen Versorgungsunternehmen der Stadt Mainz, auf. Die Untersuchungen des Landesrechnungshofs Rheinland-Pfalz förderten steigende Schulden, intransparente Ausgaben und mangelnde Unternehmenskontrolle zutage. Nun fordern Stadtvertreter von der Unternehmensführung Aufklärung.
Laut Prüfbericht stieg die Nettofinanzverschuldung der Mainzer Stadtwerke deutlich an: von 189 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 212 Millionen Euro 2021 und schließlich auf 248 Millionen Euro bis 2022. Die Verschuldungsquoten lagen bei 5,2 für die Mainzer Verkehrsbetriebe (MVG), 4,8 für die Energieversorgung und 3,9 für die Abfallwirtschaft.
Die Prüfer monierten zudem fehlende Transparenz in der Unternehmensführung sowie das Fehlen einer Deckungsbeitragsrechnung. Diese Mängel warfen Fragen zur Mittelverwendung auf. Der Stadtrat Erwin Stufler wies darauf hin, dass 16 Millionen Euro aus einem 73-Millionen-Hilfspaket nicht nachvollziehbar verbucht wurden. Von den verbleibenden Geldern flossen 10 Millionen Euro in die Defizitreduzierung der MVG und die Steigerung der Erträge.
Stufler drängte auf eine Debatte im Stadtrat über die Finanzkrise, stieß jedoch auf Widerstand anderer Fraktionen. Die Freien Wähler unterstützten die Forderung nach Klarheit und kritisierten die prekäre finanzielle Lage des Unternehmens. Die Unternehmensführung reagierte unterdessen abwehrend auf die Nachfragen der Stadtvertreter.
Der Prüfbericht setzt die Mainzer Stadtwerke unter Zugzwang, ihre finanziellen Defizite zu beheben. Angesichts wachsender Schulden und nicht nachweisbarer Mittel muss das Unternehmen nun auf die Forderungen nach mehr Transparenz reagieren. Die Weigerung des Stadtrats, das Thema zu debattieren, lässt jedoch Fragen zur künftigen Kontrolle offen.
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