Mainz feiert den Weltfrauentag mit feministischen Kämpfen und kulturellen Highlights
Mainz feiert den Weltfrauentag mit feministischen Kämpfen und kulturellen Highlights
Internationaler Frauentag in Mainz: Eine Woche voller Veranstaltungen zu feministischen Kämpfen und Geschichte
Mainz begeht den Internationalen Frauentag mit einer Reihe von Veranstaltungen, die feministische Errungenschaften feiern und auf anhaltende Herausforderungen aufmerksam machen. Vom 6. bis 11. März finden Kundgebungen, Lesungen und Filmvorführungen statt – alle mit dem Fokus auf Frauenrechte und Gleichberechtigung. Die Organisator:innen rufen die Bürger:innen zudem dazu auf, sich online unter dem Hashtag #WomenEmpowerMAINZ an der Diskussion zu beteiligen.
Die Wurzeln des Internationalen Frauentags reichen bis ins Jahr 1857 zurück, als Textilarbeiterinnen in New York für faire Löhne und gleiche Rechte protestierten. Noch heute ist der Tag ein zentraler Moment für Reflexion und gesellschaftliches Engagement.
Den Auftakt der Demonstrationen bildet am 8. März um 17 Uhr am Theaterplatz eine Kundgebung des Bündnisses "Mach's wie …", die der feministischen Aktivistin Ettie Gingold gewidmet ist. Einen Tag später, am 9. März um 16 Uhr, folgt am Gutenbergplatz eine weitere Protestaktion des Daughters' Collective im Rahmen lokaler feministischen Initiativen.
Auch die politische Debatte steht vor den anstehenden Landtagswahlen im Mittelpunkt: Die SPD veranstaltet am 8. März im Unterhaus eine Matinee mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Parallel zeigt der Landtag bis zum 1. April die grafische Novelle "Kokarden, Kanonen und das Gemeinwohl: Anna und die Mainzer Republik" von Cornelia Kandler, die die Rolle von Frauen in der Mainzer Republik beleuchtet.
Kulturell bietet die Autorin Katharina Linnepe am 6. März in der Kulturei eine Lesung aus "Wenn das Patriarchat in Therapie geht" – eine humorvolle und scharfsinnige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen. Den Abschluss bildet am 11. März im Ciné Mayence eine Kurzfilmreihe zum Thema weibliche Selbstbestimmung und ökologische Zukunftsvisionen, gefolgt von einem Gespräch mit den Regisseurinnen Apolline Andreys und Katia Crivellari.
Oberbürgermeister Nino Haase betont, der Internationale Frauentag sei eine wichtige Erinnerung an vergangene Kämpfe und die noch ausstehenden Schritte auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Die Veranstaltungen in der ganzen Stadt bieten Raum für Austausch, Aktivismus und kulturellen Dialog – ob vor Ort oder digital unter #WomenEmpowerMAINZ.
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