Warum Deutschlands Produktivität seit fünf Jahren auf der Stelle tritt – und was das kostet
Gallup-Studie: Zu viele Mitarbeiter im 'Energie-Spar-Modus' - Warum Deutschlands Produktivität seit fünf Jahren auf der Stelle tritt – und was das kostet
Produktivität der Beschäftigten in Deutschland stagniert – mangelnde Bindung an den Job kostet Milliarden
Die Produktivität der Arbeitnehmer in Deutschland stagniert seit fünf Jahren und sinkt sogar leicht um etwa 0,5 Prozent pro Jahr. Währenddessen verzeichnen Länder wie Irland, die Niederlande und Polen deutlich stärkere Zuwächse. Neue Daten zeigen zudem, dass sich die meisten deutschen Beschäftigten kaum mit ihrem Job verbunden fühlen – was der Wirtschaft Milliarden durch entgangene Leistung kostet.
Zwischen 2021 und 2025 blieb die durchschnittliche Produktivität pro beschäftigter Arbeitskraft in Deutschland laut OECD- und Eurostat-Zahlen, die um die Beschäftigtenbindung bereinigt wurden, entweder auf demselben Niveau oder ging leicht zurück. Die Nachbarländer Frankreich und Italien zeigten ähnliche Trends, während Irland jährliche Steigerungen von 4 bis 6 Prozent verzeichnete, die Niederlande 2 bis 3 Prozent und Polen 3 bis 5 Prozent.
Eine aktuelle Gallup-Studie ergab, dass 77 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nur eine schwache emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Nur jeder zehnte Beschäftigte ist "hoch engagiert" – ein Wert, der seit 2024 um einen Prozentpunkt gesunken ist. Dennoch geben 56 Prozent an, langfristig in ihrem Unternehmen bleiben zu wollen, ein Anstieg gegenüber 50 Prozent im Jahr 2024, aber immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie.
Die geringe Bindung schlägt sich spürbar in den Betrieben nieder: Beschäftigte mit schwacher Verbindung zum Arbeitgeber nehmen im Schnitt 9,7 Krankheitstage pro Jahr, während hoch engagierte Mitarbeiter nur 5,6 Tage fehlen. Viele erledigen zudem nur das "absolute Minimum", was Gallup zufolge die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 119,2 und 142,3 Milliarden Euro durch Produktivitätsverluste kostet.
Marco Nink, Studienleiter bei Gallup, führt das Problem weniger auf die Einstellung der Arbeitnehmer als vielmehr auf das Management zurück. Schlechte Führung, so seine These, sei der Hauptgrund für die weit verbreitete Demotivation im Land.
Seit Jahren hinkt Deutschlands Produktivität hinter anderen europäischen Ländern her, während die schwache Mitarbeiterbindung weiterhin die Wirtschaftsleistung schmälert. Da nur ein kleiner Teil der Beschäftigten eine echte Verbindung zu ihrem Job empfindet, stehen Unternehmen vor anhaltenden Herausforderungen, die Leistung zu steigern und Fehlzeiten zu reduzieren.
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